Kaisergruft – habsburgische Grablege bei den Kapuzinern in Wien

Führung Kaisergruft Wien

Kaisergruft

In der von den Kapuzinern betreuten Gruft wird seit dem Jahr 1633 beigesetzt. Kaiserin Anna ließ eine Begräbnisstätte für sich und ihren Gemahl Kaiser Mathias errichten. Heute sind ca. 150 Habsburger in der immer wieder erweiterten Gruft bestattet, darunter 12 Kaiser sowie 19 Kaiserinnen. Die Herzen der Habsburger wurden von 1654 bis 1878 in der Herzgruft in der Augustinerkirche bestattet. Die Sarkophage aus Bronze, Zinn und Kupfer von Barock bis zur Moderne erzählen vom Repräsentationsbedürfnis der Habsburger bis in den Tod.

Der prachtvolle Doppelsarkophag für Maria Theresia und ihren Gemahl, Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen, ist ein Werk Balthasar Ferdinand Molls. In starkem Kontrast dazu steht der schlichte Sarg ihres Sohnes Joseph II., der den mit Begräbnissen verbundenen Pomp abschaffen wollte.

Der letzte hier bestattete Kaiser war Franz Joseph I., zwei Jahre nach seinem Tod 1916 kam mit dem Ende des Ersten Weltkriegs auch das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie. Die Sarkophage von Kaiserin Elisabeth und Kronprinz Rudolf befinden sich im selben Raum.

Die letzte Kaiserin wurde 1989 bestattet, Kaiserin Zita. Am 16. Juli 2011 fand ihr ältester Sohn, der ehemalige Kronprinz und Europa-Politiker Otto Habsburg, gemeinsam mit seiner Frau Regina hier seine letzte Ruhestätte.

Dauer: ca. 1 – 1,5 Stunden
Führungsentgelt: Euro 170 pro Gruppe, bis fünf Personen Euro 140,
Eintrittsgebühren exklusive

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